Stadtentwicklung und Verkehr - IGZ Interessengemeinschaft Zentrum

Veröffentlicht in Arbeitsgruppen.

Kunstmeile 2018

Am: 1.9.2018

Wo: Stadthallenplatz und Gutspark

Wann 11-18 Uhr

Kosten: 32 Euro

Anmeldung hier

Die 6. Kunstmeile in Falkensee wird in diesem Jahr auf dem Platz vor der alten Stadthalle und zum allerersten Mal im Gutspark stattfinden. Der Park mit den schönen alten Bäumen bietet eine besondere Kulisse für Kunstwerke wie Malerei, Drucke, Skulpturen, Fotografien, sowie Mode, Schmuck, Accessoires, Kindersachen und andere handgefertigte Produkte.

Ein Stand inklusive professionellem Marktstand kostet 32 Euro. Die Kunstmeile findet von 11 – 18 Uhr statt und der Aufbau beginnt um 10.00 Uhr. Mitmach Aktionen für Kinder und Erwachsene, wie Spinnen, Filzen, Modellieren, Porträtieren, sind besonders gern gesehen.

Künstler, Kunsthandwerker, Manufakturen und Produzenten von regionalen Nahrungsmitteln aus Falkensee und Umgebung können sich ab sofort hier anmelden.

Inmitten der Kunstmeile findet in diesem Jahr wieder das Demokratieforum der Partnerschaft für Demokratie statt. Engagierte Initiativen stellen sich an verschiedenen Ständen vor und unter freiem Himmel können gemeinsam konkrete Ideen zum besseren Zusammenleben entwickelt sowie Meinungen und Kritiken ausgetauscht werden.

Die Kunstmeile wird von der Interessengemeinschaft Zentrum (IGZ) der Lokalen Agenda 21 organisiert, in Zusammenarbeit mit der Partnerschaft für Demokratie.


Auch in Falkensee wird als Critical Mass geradelt. Wer also am Freitag, den 13.04., in der Gegend ist bzw. aus der Ecke kommt, sollte sich ab 17 Uhr vor der alten Stadthalle anschließen
Netzwerk Fahrradfreundliches Falkensee


Ihre Unterschrift für Berücksichtigung von Bürgerbeteiligung und sinnvolle Verkehrsführung im Stadtzentrum

Wie unten nachzulesen, war die Bürgerentscheidung zur Verkehrsführung der Straße "Am Gutspark" klar. Da die Stadt die erste Wahl (Variante 1) Öffnung der Scharenbergstraße nur für Fahrräder und Fußgänger nicht umsetzen will, käme laut einhelligem Bürgervotum max. nur eine Einbahnstraßenlösung (Variante 2) in Frage. Überraschenderweise wurde dieses klare Ergebnis der Bürgerwerkstatt von der SVV nicht berücksichtigt. Sie stimmte für Variante 3 (beidseitiger Durchgangsverkehr direkt zwischen Europaschule, Campus und Einkaufspassage, Campushalle und neues Stadthallengebäude).

Was wegfällt sind: Bäume, Schulwegsicherheit, Aufenthaltsqualität und Glaubwürdigkeit der Stadtverwaltung

Damit die Stadt noch einmal über diese Entscheidung nachdenkt, brauchen wir Ihre Hilfe.

Auf diesen Bögen sammeln wir 1100 Unterschriften (ca. 700 haben wir bereits!) von Falkenseern, die die Verkehrsachse mitten durchs Zentrum möglichst verträglich halten möchten, mehr Lebensqualität, Sicherheit für die Schulkinder, Rettung dortiger Bäume u.ä. wünschen.

einwohnerantrag
Wichtig ist u.a.

- das vollständige Ausfüllen der Zeile in dem Antrag
- Unterschreibender muss mindestens 16 Jahre alt sein und in Falkensee wohnen
- der Unterschriftensammler sollte das ausgefüllte Formular entweder an seine "Verbindungsperson/-stelle" zurückgeben oder in einen der Briefkästen werfen
 
Jeder kann Unterschriftensammler werden und die Aktion maßgeblich unterstützen. Einfach das PDF pdfausdrucken und mitsammeln. Wir nehmen auch Formulare zurück, auf denen nur eine einzige Unterschrift ist.
 
Annahmestellen sind:
  1. Falkenhagen: Briefkasten bei Fabian Hausel, Freimuthstraße 6, direkt neben Kirche/Friedhof
  2. Falkenhagener Alpen: Joseph Knarr, Freiburger Str. 22
  3. Falkenhöh: Briefkasten Pestalozzistraße 150
  4. Weltladen, Bahnhofstraße 61, geöffnet Mo-Fr 10-18 Uhr
  5. evtl. Ihr Briefkasten?
Wir sammeln bis Mai 2018 - außerdem auf Veranstaltungen und in Geschäften. Bitte sprechen Sie uns an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!!
Mitmach-Aktionen, wie Veranstaltungsvorschläge, Liste auslegen im eig. Geschäft etc. gerne auch telefonisch unter 8426650. Danke!

Weitere Infos dazu:
Bürgerbeteiligung zum VEP Falkensee 2017
- Auswertungsbericht der Bürgerwerkstatt

„Neue Wege im Bereich der alten Stadthalle“ folgender Link führt zu dieser ausführlichen Zusammenfassung:

https://www.falkensee-bewegt-sich.de/sites/default/files/downloads/2016-08-10_bericht_vep_falkensee_burgerwerkstatt_bereichsuntersuchung_final.pdf

Die Präsentation der Stadplanungsbüros Spath+Nagel ist hier zu finden!

Die Pressemeldung der Stadt Falkensee zur Bürgerwerkstatt können Sie hier nachlesen!

Und zu guter Letzt: einen Presseartikel der „Märkischen Allgemeine“ zur Bürgerwerkstatt finden Sie hier!

 


Unser nächstes Treffen:

Ein Termin steht aktuell nicht fest. Wer über den kommenden Termin informiert werden möchte, schreibt bitte eine Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Wir informieren Sie dann gerne einmalig oder nehmen Sie auf Wunsch in unseren Mail-Verteiler auf (jederzeit abbestellbar).

Alle Neu-Interessenten sind jederzeit herzlich eingeladen, bei diesen Treffen mit uns zu diskutieren und sich und ihre Interessen für unser gemeinsames Zentrum einzubringen!


"Zerschneidung des Seegefelder Angers als Kernstück der Zentrumsentwicklung"

Eigentlich seit Januar 2015 durch die SVV abgewählt --> s. Artikel MOZ http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1364175 - wird aber dennoch "Bürgerbeteiligung der letzten Jahre obsolet?"

Man wird ... "das Gefühl nicht los, dass hier doch eine Strasse gebaut werden soll.", sagt bspw. der Beitrag in https://www.falkensee-bewegt-sich.de/keine-strasse-durch-den-gutspark

Falkensee braucht einen Verkehrsentwicklungsplan - auf der Internetplattform https://www.falkensee-bewegt-sich.de/ findet sie nun also statt, die Bürgerbeteiligung. Doch was passiert, wenn die Meinung der Bürger sich nicht mit den Plänen von Investoren deckt?

In einer ersten Auswertung werden Wünsche wie "eine Aufwertung des Stadtzentrums durch weniger Verkehr" und "die Erarbeitung eines gesamtstädtischen Radverkehrskonzept" genannt. Die von Bürgern am häufigsten angesprochene Bahnhofstraße findet in diesem Bericht noch keine weitere Erwähnung. Nur insgesamt "würde das hohe Verkehrseinkommen eine spürbare Beeinträchtigung der Lebensqualität mit sich bringen."

Die IGZ setzt sich weiterhin dafür ein, dass durch einen großräumigen Verkehrsentwicklungsplan Verkehr aus dem Zentrum entfernt und der Gutspark durch erhöhte Aufenthaltsqualität attraktiv für Begegnung werden soll. Eine Bogenlösung - die Verlängerung der Seegefelder Straße über den Platz der alten Stadthalle, durch bzw. vorbei an Gutspark und Schulgelände - lehnt die IGZ ab.


 

 

Stellungnahme der IGZ zum Bebauungsplan F 12 B Trafowerk

 

Presse über Zentrum Falkensee:

Eine Sammlung von Presseartikeln finden Sie unter: http://goo.gl/XTxmr5

 

Entstehungsgeschichte der IgZ:

Aufgrund der aktuellen Diskussion (bspw. Bürgermeisterveranstaltung 21.4.2012) über die Zentrumsgestaltung Falkensees hat sich die 

IGZ Interessengemeinschaft Zentrum

im Mai 2012 gegründet und der Lokalen Agenda 21 angeschlossen.  Anliegen der IGZ sind:

  • Erhöhung der Lebensqualität im Zentrum
  • keine Schlafstadt Falkensee mehr, Menschen u. Investoren anziehen
  • Menschenbelebung nicht Verkehrsbelebung
  • keine Straße über den Marktplatz, auch keine Parkplätze
  • Verkehrseindämmung im Zentrum
    (Wie kann man eine Halle realisieren ohne mehr Verkehr anzuziehen?)
  • neue innovative Verkehrskonzepte
  • Platz abgrenzen vom Verkehr
  • zugängig bleiben für Menschen Erholung bieten, zum Verweilen einladen
  • Ort des Austausches sein, Treffpunkt
  • Verbindung haben zum laufenden Betrieb (Bahnhofstr.)
  • Zwillingshalle an dem Standort?
  • Stadthallenabriss?
  • nachhaltiger Umgang mit den Stadtfinanzen
  • Begegnungsstätte/Festhaus notwendig
  • Sporthalle für Europaschule/Förderschule notwendig
  • Veranstaltungshalle und Sportstätte trennen?

 

Folgende Punkte sind aktueller Konsens der IGZ (17.9.2012):

1.    Von der Stadtverordnetenversammlung Falkensee sind Einzelhandelsleitlinien zu verabschieden, bevor weitere Einzelhandelsstandorte geplant werden. Die Verträglichkeit für den bestehenden Einzelhandel und das Ziel eines lebendigen Zentrumskerns nördlich des Bahnhofs muss dabei Priorität haben. Die IGZ sperrt sich gegen eine Entwicklung des Trafogeländes, solange kein stimmiges Einzelhandelskonzept für das Zentrum vorhanden ist.

2.    In Übereinstimmung mit den vergangenen Werkstätten und Workshops sieht auch die IGZ die Notwendigkeit einer Aufwertung des Gutsparks mit Spiel- und Sportgeräten für Jung und Alt sowie die Umwidmung bestimmter Flächen für Gastronomie. Der Gutspark soll als zukünftiger Stadtgarten von Falkensee entwickelt werden.

3.    Am Standort Stadthalle (Angergrenze) wird ein künftiges Bürgerzentrum gesehen. In diesem Umfeld soll ein Kiezzentrum entwickelt werden, d.h. bespielbare Fläche, Gastronomie und gemeinnützige Angebote als Begegnungsraum für Falkensee.

4.    Die IGZ begrüßt eine lärmschützende Bebauung der Scharenbergstraße. Durch die mit der Campushalle geschaffene städtebauliche Situation bedarf es hierfür geeigneter Nutzungskonzepte, da die Scharenbergstraße aufgrund der Lärmbelastung durch die Campushalle für Wohnen sowie durch ihre Lage als „Rückseite“ der Bahnhofstraße für Einzelhandel unattraktiv ist.

Stand Januar 2013:

Es finden aktuell Gespräche mit den verschiedenen Fraktionen statt. Wir haben dadurch die Möglichkeit, unsere Positionen bekannt zu machen und auf Parallelen mit den Positionen der Parteien zu überprüfen. Weitere Gespräche sind bereits terminiert bzw. in Anfrage.

Sehr interessant finden wir bspw. die Vorschläge der CDU (http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1066075)

weitere Treffen führen jweils zu weiteren/konkreteren Konsenspunkten:

Standpunkte der IGZ neuester Stand März 2013 (teilweise unter Anpassung an neu hinzugekommene Rahmenbedingungen - bspw. Bau eines Einkaufszentrums auf ehem. Trafogelände)

Folgende Datei zeigt den Konsens der IGZ auf 2 Seiten "Kommentar_der_IG_Zentrum_zum_Leitlinienantrag_Einzelhandel": pdf (dazu gehört noch folgender DFG-Text zu „pdfAuswirkungen Innerstädtischer Shopping Center auf die gewachsenen Strukturen der Zentren “)

 

Konsensergänzung der IGZ vom 11.3.2013

  •     Das Sanierungsziel – nördlich der Bahn ein attraktives Zentrum zu entwickeln – darf durch zukünftiges Handeln nicht gefährdet werden. Wir sehen im Bau eines reinen Einkaufzentrums am Trafowerk eine Gefährdung dieser Ziele und wünschen statt dessen eine Förderung der Ansiedlung von Einzelhandel nördlich der Bahn.
  •     Wegen zu großer fußläufiger Entfernung und städtebaulicher Barrieren (Bahntrasse, Dallgower Straße, Tunnel, geplante Kreisel), ergeben sich drei getrennt zu betrachtende unabhängige Einzelhandelsbereiche: nördlich der Bahn, südlich der Bahn und die Potentialfläche „Trafogelände“. Diese stellen kein einheitliches, zusammenhängend erlebbares Zentrum dar.  Ihre jeweiligen Auswirkungen aufeinander und auf die übrige Stadt können nur bewertet und gesteuert werden, wenn sie als eigenständige städtische Gebiete betrachtet werden.
  •     Für alle Gebiete mit gesamtstädtischer Bedeutung sollten eigenständige Funktionen (Themen) erarbeitet und zugewiesen werden. Nur so ist gewährleistet, dass sich diese Bereiche gegenseitig ergänzen und nicht in ruinösen Wettbewerb miteinander treten.
  •     Für ein lebendiges Zentrum hat die Schaffung von zentrumsnahem Wohnraum hohe Priorität. Im Umfeld der Campushalle und dem benachbarten Pendler-Parkplatz ist Wohnen wenig attraktiv. Deshalb wäre die Schaffung eines bahnhofsnahen, mehrgeschossigen Wohnquartiers an der Schwartzkopfstraße zwischen real SB-Markt und der Bahntrasse für Falkensee wichtiger als eine nicht ins Umfeld integrierte Shopping-Mall mit ihren offensichtlich negativen Effekten auf das Zentrum bezüglich Einzelhandel, Gastronomie und Verkehr.

 

Grundsatz von Anfang an:

kein „Durchdrücken" von persönlichen Vorstellungen, sondern ringen um eine „Gute Lösung für alle im Zentrum von Falkensee".

Einen aktuellen Informationsstand von Sommer 2012 finden Sie unter Projekttag Zentrumsentwicklung (ebenfalls mit viel Presse über uns)

IGZ Für Sie da:

Kathleen Kunath
0177-3847996
03322-428450 

Fabian Hausel
03322-8426650  
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Bisherige Arbeitsergebnisse der AG Stadtentwicklung und Verkehr sind:

Jugend-forscht-Projekt:

Falkensee eine fahrradfreundliche Stadt?
pdfSofortmaßnahmen,
pdfErgebnis-Kurzfassung,
pdfGesamtbericht,
pdffahrradkarte-falkensee.pdf

Spielplätze in Falkensee:
Plan als pdf-Dokument,
docverkehrsberuhigter Bereich (Spielstrasse)

Lebensraum Strasse:
pdfpdf-Dokument,
pdfBegegnungsraum 1,
jpgBegegnungsraum 2

Falkenkorso ein besonderer Ort in Falkensee:
docFalkenkorso (Dokument),
pdfFoto1 (Kreuzberg Spielplatz-Str.),
pdfFoto2(Kreuzberg Spielplatz Str.)
pdfNovellierung des Verkehrsentwicklungsplanes

Untersuchungen zum Verkehrsentwicklungsplan:

pdfTeil 1 (Kapitel),
pdfTeil 2 (Anlagen),
pdfTeil 3 (Anlagen)